Jacques
Collas wurde im Jahre 1903 als Sohn eines Lütticher Vaters und einer
holländischen Mutter in Lüttich (Belgien) geboren. Einen Teil
seiner Kindheit hat er auf den Friesischen Inseln (in der Gegend von
Leeuwarden) verbracht, woher auch seine Vorliebe für das Meer stammt,
die sich in vielen seiner Bilder widerspiegelt.
Dennoch ging er in Lüttich auf das
moderne humanistische Gymnasium (Athénée Royal de Liège).
Er heiratete jung und wurde
Angestellter der Gemeinde. Er nahm an Kursen für Zeichnen und
Malerei an der Königlichen Akademie für Schöne Künsten in Lüttich (Académie
Royale des Beaux-Arts de Liège) teil; seine Professoren dort waren u.a.
Herr Poissinger und Auguste Mambour.
Während der Wochenenden fand er
innerhalb der Gruppe "Freunde der Natur" ("Les Amis de la
Nature") die Gesellschaft anderer Lütticher Maler wie zum Beispiel
Ludovic Jansen, Robert Crommelynck, Fernand Vetcour und Richard Heintz,
die vor allem das Hohe Venn sowie die Wälder der Ardennen malten
(Belgien).
Anschließend
machte Jacques Collas Geschäfte in Brüssel und reiste viel. Er
bannte auf die Leinwand, was er in den Ländern Frankreich, Holland,
Spanien und Italien gesehen hatte... .
Er
sog sich aufs Land zurück, und zwar in den Westlichen Hennegau
(Belgien), wo er in einer alten Farm ein Atelier einrichtete, um sich
vollständig der Malerei und dem Zeichnen von Stilleben sowie den ihn
umgebenden Landschaften zu widmen.
Er
starb 1986.
Aufgrund
seines zurückhaltenden Charakters stellte er zu Lebzeiten praktisch
niemals seine Werke aus - dies ist sehr bedauerlich, da er dadurch
sicherlich die Bestätigung seines Talents erfahren hätte.
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